· 

Nur wenn du es gern machst, machst du es wirklich gut!

Nach einem Jahr voller Veränderungen ist mir dieser Satz besonders hängen geblieben. Denn für mich war dies der Anstoß, neue Wege zu gehen.In meinen sechs Jahren im Kindergarten hab ich viele tolle Erfahrungen gemacht, schöne Momente erlebt, viel gelernt, so einige Zusatzausbildungen gemacht und mit meinem Hund Balou das Projekt "Tiergestützte Pädagogik im Kindergarten" aufgebaut. Die Zeit möchte ich nicht missen, jedoch war auch mit Balou die ganze Sache im Kindergarten nicht rund für mich. Wieso eigentlich nicht? Die Frage ist nicht so leicht beantwortet. Da bin ich selbst erst im Rahmen meiner Trainerausbildung der ÖGTT draufgekommen, nach vielen Reflexionsgesprächen und den Zeiten zum Nachdenken zwischen den Kurswochenenden. Ein Denkanstoß dazu:

 

1. Nimm dir Zeit rauszufinden, was dich glücklich macht. Was machst du gern? Worin bist du gut? Wo liegen deine Stärken?

 

Gut so, für mich war es knapp zusammengefasst zum damaligen Zeitpunkt das tiergestützte Arbeiten was ich am Liebsten mach. Aber es ließ sich nur schwer vereinbaren mit meinem normalen Job als Kindergärtnerin. Trotz sehr guten Rahmenbedingungen, damit es Balou gut hat. Das System hat nicht dazugepasst. Ich dachte immer, das muss sich doch ändern lassen. Für die Kinder wären kleinere Gruppen gut, mehr Personal in den Kindergärten, mehr rausgehen, dann wäre tiergestütztes Arbeiten auch besser.

 

2. Du kannst nur deine eigene Position verändern. Nicht die aller anderen rundherum. (Und schon gar nicht ganze Systeme.)

 

Ich glaub ja nicht alles was man mir sagt. Genauer gesagt, glaube ich gut gemeinten Ratschlägen nur selten. Also hab ich es selbst ausprobiert. Und nein, ich hab das System nicht verändert. Mein Fazit daraus war: Nicht das System an sich ist das Problem, sondern ich passe einfach nicht mehr da rein. Wo wir dabei wären mit dem gern und gut machen.

 

3. Du kannst deine Arbeit nur wirklich gut machen, wenn du sie gern machst!

 

Dieser Satz kam nicht von mir selbst, sondern auch im Rahmen meiner Trainerausbildung. Und das ist anfangs gar nicht so leicht zu schlucken. Ich denke schon, dass ich eine gute Kindergärtnerin war, aber hab auch erkennen müssen, dass mein Herz nicht mehr dabei war. Und das ist es doch, was die Kinder am meisten brauchen.

 

4. Mut zur Veränderung!

 

Sei es ein Jobwechsel oder ein kompletter Branchenwechsel oder der Weg in die Selbstständigkeit. Mit den Dingen, die du gern machst, kannst du erfolgreich sein! Gleichzeitig möchte ich aber dazusagen, dass nichts überstürzt werden soll. Ich hab selbst mehrere Jahre gebraucht, um den Schritt zu wagen. Der Weg dazu ist sicher nicht leicht, beinhaltet viele Hürden, Zweifel und Angst. Doch die Angst, ewig so weiterzuarbeiten und dabei nicht glücklich zu sein, war bei mir größer. Und somit war es entschieden. Raus aus dem Kindergarten, rein in das eigene Unternehmen.

 

5. Du bist deines eigenen Glückes Schmied!

 

Klingt abgedroschen, ist aber letztendlich so. Wegbegleiter und Helfer sind sicher wichtig, aber die letzte Entscheidung triffst du selbst.

 

6. Vergiss deinen Partner nicht!

 

Bei aller Veränderung dürfen wir, wenn wir in einer Partnerschaft leben, diesen nicht vergessen. Vergessen im Sinne von da stehen lassen, wo die eigene Veränderung beginnt. Nehmt die Partner mit auf den Weg, lasst sie teilhaben daran.

So ist im Grund mein Unternehmen entstanden. Und heute bin ich sehr glücklich, mit Menschen arbeiten zu können und sie an den Dingen teilhaben zu lassen, die ich selbst gern mache! Natur, Tiere, Pädagogik & Musik sind meine Lieblingsthemen und derzeit die vier Bereiche, in denen ich Dienstleistungen anbiete. Aber lasst euch überraschen, wer weiß was noch so kommt :) Denn...

 

7. Leben ist Veränderung